Verarbeitung

Die Verarbeitung zum Naturkostprodukt

Bei der Verarbeitung von ökologischen Lebensmitteln werden hohe Qualitätsanforderungen vorausgesetzt. Es werden fast ausschließlich hochwertige Bioprodukte verwendet, die in möglichst schonenden Verfahren weiterverarbeitet werden.

So wird eine optimale Erhaltung aller wertvollen Inhaltsstoffe (wie Vitamine und Mineralstoffe) gewährleistet. Ökologische Lebensmittel sollen so wenig wie möglich verändert werden und so naturbelassen wie möglich sein. Daher wird auch auf Konservierungsstoffe, künstliche Farbstoffe, naturidentische Aromastoffe, Zusatzstoffe, gentechnisch veränderte Zutaten sowie die Behandlung mit ionisierenden Strahlen verzichtet. In der konventionellen Lebensmittelverarbeitung sind rund 400 Zusatzstoffe zugelassen, im Ökobereich dagegen nur rund 40.

Zusatzstoffe kommen in der Lebensmittelverarbeitung zum Einsatz, um eine bestimmte Beschaffenheit von Lebensmitteln zu erreichen, bestimmte Mängel auszugleichen oder bestimmte Eigenschaften wie die Haltbarkeit, Stabilität oder Farbe zu erzielen. Sie wurden erst im Zuge der industriellen Lebensmittelverarbeitung im großen Stil verwendet.

alles-bio-verarbeitung Die gesundheitlichen Risiken, die mit den Unmengen an Hilfsstoffen, die wir täglich verzehren, verbunden sind, sind bislang kaum abschätzbar. Einige Zusatzstoffe stehen unter dem Verdacht, Allergien auszulösen. Unklarheit besteht auch über die Wechselwirkungen der Zusatzstoffe untereinander.

Denn getestet und freigegeben wird immer nur die Wirkung einzelner Stoffe. Frische und unverarbeitete Lebensmittel benötigen meist keine weiteren Zusatzstoffe. Bioprodukte erfüllen genau diese Anforderungen, sie sind so naturbelassen wie möglich. Frische und regionale Bioprodukte sind daher in jedem Fall den zum Teil stark verarbeiteten Lebensmitteln der konventionellen Lebensmittelverarbeitung vorzuziehen. Bioprodukte sind geschmacklich hochwertige und zum Großteil vollwertige Lebensmittel.